Beiwagen

B2-510 | B2 (I) |Baujahr: 1931 /1976

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Die Intention war, einen optisch passenden Sommerbeiwagen für den restaurierten Triebwagen Nr. 115 (Bj. 1908) herzustellen. Allerdings trägt der Wagen unübersehbare stilistische Merkmale der 1970er Jahre: Neben einer roten PVC-Dachplane in Parkbahn-Erscheinung sind vor allem die großen Plexiglasscheiben an den Seitenöffnungen zu nennen, die das Hinauslehnen von Fahrgästen bei Einsätzen auf dem Streckennetz unterbinden sollten. Die maximale Zug-Geschwindigkeit des Beiwagens beträgt 30 km/h.  

Am Nahverkehrsmuseum Dortmund ist das Fahrzeug noch in einer anderen Funktion im Einsatz: Als Pferdebahnwagen erfreut es mit zwei Kaltblütern vorweg jung und alt bei Tagen der offenen Tür. 

B2-598 | Uerdinger Waggon B2 (k2) |Baujahr: 1920

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Dieser Beiwagen wurde in den 1960er Jahren vom Privatmann Walter Knupe aus dem Bestand der Dortmunder Stadtwerke AG übernommen und nach einer vorübergehenden Abstellung im Betriebshof Derne bei dessen Schliessung gemeinsam mit den TW 115 und 173 zur neuen Strassenbahnabstellhalle an der Bornstraße überführt. Das Fahrzeug besitzt Halbringe hinter den Radreifen für den Einsatz auf Eisenbahnstrecken und ist von Herrn Knupe in den 1970er Jahren einige Male auf Zechen- und Anschlußbahngleisen eingesetzt worden.

Zu Beginn der 1980er Jahre gelangte das Fahrzeug zu den DSW zurück und wurde dort anläßlich der 100-Jahr-Feier der Straßenbahn in Dortmund 1981 aufgearbeitet und mit der gezeigten Beschriftung versehen und hinter dem Triebwagen Nr. 217 auf der Museumslinie „3“ zwischen Fredenbaum und Westfalenstadion eingesetzt.

B2-675 | Gebr. Schöndorff B2 (q) |Baujahr: 1930

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Auch dieser Beiwagen trug wie Triebwagen Nr. 252 bis in die 1980er Jahre hinein seine bunte Euroflor-Lackierung von 1969, allerdings ohne Flaggenbemalung.

B2-677 | Gebr. Schöndorff B2 (q) |Baujahr: 1930

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Anders als sein Schwesterfahrzeug, der Beiwagen Nr. 675, trug der Beiwagen 677 keine Euroflor-Lackierung.

B2-712 | Duewag B2 (u2) |Baujahr: 1950

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Das Fahrzeug war noch bis 2008 mit dem Lenkdreiachser-Triebwagen Nr. 279 auf der Ost-West-Strecke Dortmunds im historischen E-Wagen-Einsatz und wurde bereits 2007 in die Liste der mobilen Denkmäler der Stadt Dortmund aufgenommen.

B2-713 | Duewag B2 (u2) |Baujahr: 1950

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Er verkehrte in Dortmund bis zum April 1974 und leistete dabei 1.257.299 Laufkilometer. Am 02.08.1980 erwarb der Westfälische Almetalbahn e.V. den GT4 Nr.431 und den B2 Nr. 713 von den DSW und sorgte durch Montieren von für Strecken der DB geeigneten Radsätzen dafür, dass die Wagen für den Betrieb auf Eisenbahnstrecken zugelassen werden konnten.

Der Beiwagen Nr. 713 war durch Einbau einer Theke zwischenzeitich zum Bar-Wagen umgebaut worden, gelangte mittels Straßenroller nach Ringelstein und hatte dort seine ersten Einsätze bereits 1980.

Im August 1989 wurde der GT4 Nr. 431 zusammen mit dem BW Nr. 713 beim Dortmunder Hafenfest eingesetzt, wozu sie die Fahrt von Ringelstein nach Dortmund und anschließend von Dortmund wieder nach Ringelstein auf eigener Achse unternahmen. Danach wurde der BW Nr. 713 im Stadtbahnbetriebshof Dorstfeld der DSW abgestellt und gelangte 2003 als zweites Straßenbahnfahrzeug zum Betriebshof Mooskamp.

Nach seiner eisenbahnrechtlichen Wiederzulassung Ende 2005 wurde der Beiwagen auch wieder in hell-elfenbein mit grauen Zierstreifen lackiert – Diese Arbeiten wurden Im August 2007 beendet.