Unsere Strecke

Hier findet Ihr unseren neuen interaktiven Schienennetzplan. Unter unserer Karte findet ihr eine Reihe von Sehenswürdigkeiten, welche jeweils mit Nummern in der Karte markiert sind. Euch stehen reichlich Informationen, aber auch Bild-, und Videomaterial zum anschauen zur Verfügung. Schöner ist es natürlich immer Live dabei zu sein, deswegen besucht uns vor Ort! Wir haben jeden dritten Sonntag im Moment und an Veranstaltungstagen für euch geöffnet.

Alle Öffnungstage von uns findet ihr hier!

Sehenswürdigkeiten:

(1) : Industriemuseum
       Kokerei Hansa, Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur,
Emscherallee 11, 44369 Dortmund, Telefon: +49 (0) 231 / 93 11 22-33, www.industriedenkmal-stiftung.de

Die Kokerei Hansa ist die letzte erhaltene von 17 Kokereien im Ruhrgebiet, die in den 1920er-Jahren entstanden. Als Zentralkokerei war sie Teil eines Produktionsverbundes von Bergwerk, Kokerei und Hüttenwerk. 1992 stillgelegt, befindet sich die Kokerei Hansa heute in der Obhut der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. Als „begehbare Großskulptur” gewährt die Anlage ungewöhnliche Einblicke in eine vergangene Industrieepoche und eine sich ständig wandelnde Industrienatur. Ein Erlebnispfad führt die Besucher u. a. zu der imposanten Kompressorenhalle mit ihren riesigen Maschinen und zum Kohlenturm, der einen faszinierenden Panoramablick auf Dortmund bietet.

© Text: Kokerei Hansa

(2) : Zeche Hansa,
       Hülshof / Rohwedderstraße / Fallgatter (Gewerbepark Hansa), 44369 Dortmund-Huckarde, www.rag-stiftung.de

Die zur Gelsenkirchener Bergwerks AG (GBAG) gehörende Schachtanlagen und die Kokerei Hansa wurden stetig ausgebaut. Kennzeichen dieser Expansion waren unter anderem die drei Vollwandstrebengerüste, die zusammen mit den drei Schornsteinen des Kraftwerks lange auch das Wahrzeichen Huckardes waren. Auch unter Tage wurde der Betrieb immer wieder modernisiert: 1942/43 fanden hier frühe Versuche mit einem Kohlenhobel statt und die erste stempelfreie Abbaufront im Ruhrrevier kam zum Einsatz. Nach dem Krieg kam es in den 1950er und 60er Jahren zum Verbund mit den benachbarten Bergwerken Westhausen und Adolf von Hansemann. 1967 erreichte die Kohlenkrise auch Hansa. Gegen die geplante Stillegung demonstrierten 15.000 Menschen auf dem Huckarder Marktplatz. Daraufhin verschob die GBAG den Stillegungsbeschluss „in Erwartung einer bis zum Jahresende zu beschließenden Neuordnung des Ruhrbergbaus“. Die kam dann 1968 mit der Gründung der Einheitsgesellschaft Ruhrkohle AG (RAG), in die auch das Bergwerk Hansa eingebracht wurde. Da die deutsche Kohle auf Dauer zu teuer war, sollten neue Wege gefunden werden, die Gewinnung preiswerter zu machen. Ab 1977 erprobte die RAG daher auf Hansa im Rahmen eines Forschungsvorhabens den Abbau der Kohle durch Einsatz von Hochdruckwasserstrahlen (hydromechanische Gewinnung). Die wirtschaftlichen Erwartungen wurden aber nicht erfüllt. Zudem führte die neue Abbaumethode zu Problemen bei der Wetterführung, die 1979 eine schwere Schlagwetter- und Kohlenstaubexplosion mit 7 Toten zur Folge hatten. Daher kam 1980 das vorzeitige Aus für die Zeche.

© Text: Zeche Hansa

(3) : Alte Schmiede,IHV – Interessengemeinschaft Huckarder Vereine – Kulturzentrum Alte Schmiede,
Hülshof 32, 44369 Dortmund, Tel. 0231-3944083, Fax 0231-3944084, www.ihv2000.de

Heute ist von den Tagesanlagen der Zeche nur noch wenig zu sehen. Die sogenannte „Alte Schmiede“ ist Teil eines ursprünglich dreigliedrigen Werkstattgebäudes und wurde 1903-05 nach den Entwürfen des Gelsenkirchener Bergwerksarchitekten Paul Knobbe im Stil der niederdeutschen Backsteingotik errichtet. Heute wird sie von Huckarder Vereinen als Veranstaltungs- und Tagungsraum genutzt. Das Fördergerüst über Schacht 3 von 1930 und das nach dem zweiten Weltkrieg wieder aufgebaute Fördermaschinenhaus dient zusammen mit einem neuen Grubenlüfter über Schacht 2 weiterhin der zentralen Wasserhaltung, um die noch bestehenden nördlichen Zechen gegen Wasserübertritte zu schützen. Ebenfalls aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg stammen das Verwaltungsgebäude und das mittlerweile zum Bürogebäude umgebaute Schalthaus des ehemaligen Zechenkraftwerks. Auf der Zechenbrache ist mittlerweile der Gewerbepark Hansa entstanden.
 
© Text: Alte Schmiede

(4) : BINARIUM – Digitales Erlebnis-Center GmbH,
Hülshof 28, 44369 Dortmund,  www.binarium.de

Das BINARIUM ist ein Museum für persönliche Computer und Videospielkonsolen im westlichen Dortmunder Stadtteil Huckarde.
 
© Text: BINARIUM Dortmund
 

(5) : Kletterhalle Bergwerk,
Emscherallee 33, 44369 Dortmund, Tel. 0231-1356635, www.kletterhalle-bergwerk.de

Klettern ist ein Teamsport, den Sie mit Ihrem Partner, Freunden, den Eltern, oder den Kindern ausüben können. Beim Klettern werden Kraft, Ausdauer und Körperkoordination trainiert. Außerdem gehört eine Portion Mut dazu, denn unsere Kletterwände sind zwischen 5 und 20 Meter hoch. Im Innenbereich der Kletterhalle Bergwerk erwarten Sie über 400 Kletterrouten in allen Schwierigkeitsgraden und ein großzügiger Boulderraum. Zudem können Sie an unseren Außenkletterwänden die Sonne genießen.

© Text: Kletterhalle-Bergwerk / Dortmund

(6) : Hofcafé – Gut Königsmühle,
Ellinghauser Straße 309, 44359 Dortmund,Tel. 0231-93 69 83 – 10, www.gut-koenigsmuehle.de

Das beste Stück Kuchen Dortmunds haben wir ganz zufällig hier im Hofcafé des Gut Königsmühle gegessen. Das Gut ist heute eine Begegnungsstätte mit Demeter-Hof, Waldorfkindergarten, Kunstaustellungen und Tagungsräumen – und eben mit dem Hofcafé. Nur am Wochenende oder an Feiertagen kannst Du hier auf der Terrasse oder im geschmackvoll eingerichteten Schmiederaum Kaffee, den besten Kuchen der Stadt oder kleine herzhafte Köstlichkeiten genießen. Die Speisen werden größtenteils aus Produkten der eigenen Demeter-Gärtnerei zubereitet.

© Text: Hofcafe – Gut Königsmühle

Strecken-Fotos: